Die Milchstraße ist ein sehr interessantes Motiv, das man auch in Deutschland recht gut fotografieren kann. Wo man geeignete Orte findet um die Milchstraße zu fotografieren, welche Ausrüstung man benötigt und welche Kameraeinstellungen man vornehmen sollte, erklären wir in diesem Artikel.

Vorbereitungen um die Milchstraße zu fotografieren

  • Location finden: Sehr dunkler Ort

    Die Milchstraße lässt sich nur bei absoluter Dunkelheit gut fotografieren – und absolute Dunkelheit findet man gar nicht so leicht, wie man vielleicht erwarten würde.
    Es reicht also nicht, nachts einfach vor die Tür zu gehen und dann zu versuchen die Milchstraße zu fotografieren. Durch die künstliche Beleuchtung in Städten ist es heutzutage so hell, dass man in und in der Nähe von Städten keine brauchbaren Bilder des Sternenhimmels machen kann, da der Himmel zu hell ist. Man muss sich also einen Ort weit außerhalb von Städten suchen, der wirklich dunkel ist. Hierbei helfen Webseiten, die eine Weltkarte mit Informationen zur “Lichtverschmutzung” anzeigen. Je dunkler die Bereiche auf der Karte dargestellt werden, desto dunkler ist der jeweilige Ort in der Nacht.

    Karte zur Lichtverschmutzung (Quelle: https://www.lightpollutionmap.info)
    Karte zur Lichtverschmutzung in der Eifel (Quelle: https://www.lightpollutionmap.info)

    Eine derartige Karte gibt es z.B. auf der Webseite https://www.lightpollutionmap.info oder auf http://darksitefinder.com/maps/world.html.
    Zu beachten ist jedoch, dass in der Himmelsrichtung, in die man fotografieren möchte, der Himmel ebenfalls dunkel ist – es sollte also keine größere Stadt in dieser Richtung liegen.
    Auf dem Kartenausschnitt oben wäre zum Beispiel ein Bild des Sternenhimmels von der Mitte aus Richtung Süden und Osten eher möglich, als Richtung Westen (Liège) oder Richtung Norden (Aachen). Da die Milchstraße hier im Süden zu sehen ist, ist dieser Ort relativ gut geeignet.

  • Voraussetzungen um die Milchstraße fotografieren zu können

    • Möglichst Neumond (kein Mond sichtbar)
      Da auch Mondlicht für einen zu hellen Himmel sorgt, sollte der Mond möglichst nicht sichtbar sein. Mit einer Smaprtphone-App wie “weather pro” kann die aktuelle Mondphase herausgefunden werden. Für eine längerfristige Planung eignen sich die Apps “Photo Pills” oder “PlanIt Pro”, die Zeiträume mit geeigneten Mondphasen und einer guten Sichtbarkeit der Milchstraße im Voraus anzeigen können.
    • Klarer Himmel: Keine Wolken und kein Dunst
      Eine weitere Voraussetzung ist klare Sicht: Die Milchstraße ist nur bei einem wolkenlosen Himmel (zumindest Richtung Süden) und möglichst geringer Luftfeuchtigkeit gut sichtbar (kein Dunst). Gute Wettervorhersagen mit allen benötigten Informationen liefern die App “Weather Pro” und zum Beispiel die Webseite “Kachelmannwetter“.
      Zusätzlich kann man über die App/Webseite “Clear Outside” Informationen u.a. zur “Sichtweite” und den Wolken in unterschiedlichen Höhen einholen.
    • Jahreszeit
      Die Milchstraße, bzw. der interessanteste Teil (das “Galaktische Zentrum”), ist bei uns nicht das ganze Jahr über sichtbar. Um die Milchstraße zu fotografieren eignen sich grundsätzlich die Monate von März bis etwa September/Oktober. Im Frühjahr kann man die Milchstraße in der zweiten Hälfte der Nacht vor der Morgendämmerung fotografieren, ab dem Sommer dann besser nach der Abenddämmerung in der ersten Nachthälfte.

Ausrüstung

Kamera und Objektiv

Die Kameras sind mittlerweile so gut, dass man kein extrem teures Modell benötigt, um tolle Fotos der Milchstraße machen zu können. Was man unbedingt benötigt ist ein lichtstarkes Weitwinkel-Objektiv, also ein Objektiv das durch eine große Blendenöffnung viel Licht auf den Sensor lässt. Hier eigenen sich Objektive besonders, die eine Blendenöffnung von f/2 oder mehr ermöglichen.

Lichtstarkes 24mm-Objektiv von Sigma (Sigma 24mm f/1,4 Art)
Lichtstarkes 24mm-Objektiv von Sigma (Sigma 24mm f/1,4 Art)

Der Sensor der Kamera sollte möglichst groß sein – also im Idealfall Vollformat, damit sich das Bildrauschen in Grenzen hält. Aber auch mit aktuellen APS-C Kameras gelingen gute Aufnahmen der Milchstraße. Sehr bekannt ist das günstige 12mm Objektiv für APS-C Kameras von Samyang, das schon ab ca. 250€ zu haben ist.

Übersicht einiger lichtstarker Weitwinkel-Objektive:

Sigma Objektive (Vollformat) für Canon EF / Nikon / Sigma / Sony E-Mount z.B.:

Sigma Objektiv (APS-C) für Sony E-Mount / MFT:

Tamron Objektiv für Canon EF / Nikon (Vollformat):

Tokina Objektiv für Canon / Nikon / Sony (APS-C)

Samyang Objektiv für Canon EF / Sony E-Mount (Vollformat):

Samyang Objektiv (APS-C) für Canon-M / Fuji-X / MFT / Samsung NX / Sone E-Mount.:

Stativ

Neben einem lichtstarken Objektiv ist natürlich ein Stativ notwendig, um bei den langen Belichtungszeiten scharfe Bilder erreichen zu können. Das Angebot an Stativen ist riesig und die Preisspanne reicht von 50€ bis 1000€. Es empfiehlt sich lieber etwas mehr Geld auszugeben, wenn man das Stativ häufiger und viele Jahre lang nutzen möchte.
Für aktuell ca. 190€ gibt es zum Beispiel bei Amazon das Dreibeinstativ “Veo 2 264CB” von Vanguard* aus Karbon (mit Kugelkopf), oder für ca. 85€ das Manfrotto Element Traveller* aus Aluminium, ebenfalls mit Kugelkopf.

Vor Ort: Sternenhimmel und Milchstraße fotografieren

Hat man alle Vorbereitungen getroffen, gilt es vor Ort einen schönen Bildaufbau zu finden. Die App “Photo Pills” bietet einen “Nacht AR”-Modus, der das Smartphone-Kamerabild mit einer virtuellen Ansicht der Milchstraße überlagert. So kann man vor Ort genau erkennen, wann die Milchstraße wo genau sichtbar sein wird – noch bevor die Sonne untergegangen ist.
Möchte man z.B. das die Milchstraße über einer bestimmten Stelle (z.B. dem Weg unten im Bild) erscheint, kann man dies sehr genau mit Hilfe der App vor Ort oder mit den Planungs-Funktionen der App im Voraus planen.

Milchstrasse im Sommer Milchstrasse im Sommer (Hohes Venn, Belgien)

Milchstraße über Lake Kaniere, Neuseeland
Zum Vergleich: Milchstraße über Lake Kaniere, Neuseeland

Wichtig zu wissen ist, dass die Milchstraße nicht direkt nach Sonnenuntergang fotografiert werden kann. Der Himmel ist lange nach Sonnenuntergang noch so hell, das keine guten Aufnahmen gelingen können. Erst in oder nach der astronomischen Dämmerung kann man mit den Aufnahmen beginnen, da dann der Himmel dunkel genug ist – vorausgesetzt der Standort ist geeignet.

Die orange Färbung im oberen Beispielbild ist wahrscheinlich durch die Beleuchtung einer sehr weit entfernten Stadt in Verbindung mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit (Dunst) entstanden. Zudem war die astronomische Dämmerung noch nicht sehr weit fortgeschritten, was ebenfalls für mehr Licht am Horizont gesorgt hat. Die Bedingungen waren also insgesamt nicht ganz ideal, die Färbung des Himmels in Kombination mit dem gut sichtbaren Vordergrund gefällt mir jedoch trotzdem gut.

Im Vergleich dazu hatte ich in Neuseeland am Lake Kaniere ideale Bedingungen.

Bildaufbau

Bei der Bildkomposition sollte man beachten, dass man mit einer großen Blendenöffnung mit dem Fokus auf den Sternen fotografieren wird und so der Vordergrund nicht scharf abgebildet werden kann. Um dieses Problem zu umgehen, könnte man zwei Bilder aufnehmen: Eines mit sehr langer Belichtung und dem Fokus auf dem Vordergrund und ein weiteres Bild mit kürzerer Belichtung und dem Fokus auf den Sternen um die Sterne scharf abzubilden. Die Bilder können dann in der Nachbearbeitung zusammengefügt werden und ergeben dann ein Bild, das den Vordergrund und die Sterne scharf abbildet.

Wer diesen Aufwand nicht möchte, achtet bei der Bildkomposition darauf, dass keine wichtigen Objekte im Vordergrund (und damit unscharf) sichtbar sind und räumt der Milchstraße mehr Platz im Bildaufbau ein.

Fokussieren bei Nacht

Zunächst muss der Autofokus am Objektiv – oder je nach Kamera im Menü – deaktiviert werden. Es ist für gelungene Aufnahmen extrem wichtig, dass man sehr sorgfältig auf die Sterne fokussiert, was etwas Geduld erfordert.
Je nach Objektiv und Kamera ist dies recht einfach, da man zum Beispiel mit Hilfe der Lupenfunktion eine Ausschnitt aus dem Live-Bild stark vergrößern und dann manuell per Hand auf z,B. einen hellen Stern oder ein anderes sehr weit entferntes Objekt fokussieren kann. Alternativ kann man den Fokus am Objektiv auf “unendlich” drehen, muss aber auch hier natürlich sehr genau vorgehen und anhand eines Testbildes die Einstellung kontrollieren. Außerdem sollte man aufpassen in der Dunkelheit nicht versehentlich den wieder Fokus zu verstellen, was dann alle folgenden Aufnahmen ruinieren würde.

Kameraeinstellungen für die Sternenfotografie

Damit die Milchstraße im Bild gut sichtbar wird, benötigt man eine möglichst lange Belichtungszeit – man möchte ja möglichst viel des wenigen Lichts auf den Sensor bekommen. Das Problem ist nun, dass sich die Erde dreht – das führt bei der Aufnahme dazu, dass die Sterne bei einer “zu langen” Belichtungszeit nicht mehr punktförmig im Bild dargestellt werden, sondern als Linien.Damit die Sterne trotz Bewegung noch punktförmig dargestellt werden, darf die Belichtungszeit also eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Wo diese Grenze liegt, hängt von einigen technischen Faktoren ab und davon, ob man das Bild später sehr groß drucken/zeigen möchte oder nicht. Bei einem kleinen Bild fallen die eventuell leicht “lang gezogenen” Sterne nicht so sehr auf.

Bevor man Einstellungen an der Kamera vornimmt, muss der Modus zunächst auf manuell (in der Regel mit “M” gekennzeichnet) eingestellt werden, damit man anschließend die Belichtungszeit und die Blende selbst eingeben kann und kein Automatik-Programm der Kamera Einstellungen ändert. Außerdem sollte man unbedingt die Kamera so einstellen, dass die Fotos im RAW-Format aufgenommen werden und nicht im JPEG-Format. Das RAW-Format enthält viel mehr Informationen und schafft so viel mehr Spielraum bei der späteren Nachbearbeitung der Bilder.

Belichtungszeit

Es gibt grobe Faustregeln, die man zur Berechnung der maximalen Belichtungszeit heranziehen kann. Mit “maximaler Belichtungszeit” ist hier die Zeit genannt, die man Belichten kann, so das die Sterne gerade noch keine “Spuren ziehen”, also punktförmig im Bild sichtbar werden:

Faustformel für Vollformat: 500 geteilt durch die genutzte Brennweite, also z.B. 500/24 (mm Brennweite) = ca 21 Sekunden.
Faustformel für APS-C: 300 geteilt durch die genutzte Brennweite, also z.B. 300/24 (mm Brennweite) = ca. 13 Sekunden.

Das Problem bei dieser sehr groben Berechnung ist, dass sie nicht die Dichte der Pixel auf dem Sensor und die gewählte Blende berücksichtigt und damit sehr ungenau ist.
Man sollte daher entweder für die jeweilige Kamera, Blende und Brennweite den individuellen Wert genauer berechnen (z.B. in der App “Photopills”), oder zumindest immer einige Sekunden des grob ermittelten Wertes abziehen – zumindest wenn man die Bilder später in einem großen Format drucken möchte.

Milchstrasse über dem Hohen Venn, Eifel
Milchstrasse über dem Hohen Venn, Eifel

Die beiden auf dieser Seite gezeigten Bilder sind beide 15 Sekunden belichtet worden (Canon 5D Mark IV, 24mm, f/2,2 und f/2,8) und zeigen in einer 100%-Ansicht bereits leichte Sternspuren, also strichförmige Sterne. Besser wären hier die durch die “NPF-Regel” in der App “Photopills” ermittelten 10 Sekunden gewesen, also halb so lange wie durch die 500er”-Regel oben ermittelt. Allerdings hätte ich dann entweder die Blende weiter öffnen müssen oder eine noch höhere Empfindlichkeit (ISO) einstellen müssen, um die kürzere Belichtungszeit auszugleichen.

Ich habe in einer Übersicht einige Belichtungszeiten nach der genaueren “NPF-Regel” für Kamera-Brennweiten-Kombinationen bei Blende f/2,8 zusammengestellt:

Kamera 14mm 20mm  24mm 
Canon 6D Mark II 18 Sekunden 13 Sekunden 11 Sekunden
Canon 5D Mark IV 18 Sekunden 12 Sekunden 10 Sekunden
Canon EOS M50 14 Sekunden 10 Sekunden 8 Sekunden
Nikon D850 15 Sekunden 11 Sekunden 9 Sekunden
Nikon D750 19 Sekunden 13 Sekunden 11 Sekunden
Nikon D7500 15 Sekunden 11 Sekunden 9 Sekunden
Panasonic Lumix GX8 13 Sekunden 10 Sekunden 8 Sekunden
Sony a6500 15 Sekunden 10 Sekunden 9 Sekunden
Sony A7 III 19 Sekunden 13 Sekunden 11 Sekunden
Sony A7S II 23 Sekunden 16 Sekunden 13 Sekunden
Sony A7R III 16 Sekunden 11 Sekunden 9 Sekunden

(Belichtungszeiten aus der App Photopills gerundet)

Öffnet man die Blende weiter auf z.B. f/2,2 sollte die Belichtungszeit um 2 Sekunden verkürzt werden.

Wie in der Tabelle zu erkennen ist, hat nicht nur die Sensorgröße, sondern natürlich auch die gewählte Brennweite einen wesentlichen Einfluss auf die Belichtungszeit, die man nutzen kann um die Sterne punktförmig abzubilden.

Wenn man leichte Sternspuren akzeptieren kann, sollte eine Belichtungszeit, die unterhalb des durch die 500/300er-Regel ermittelten Wertes liegt, ausreichen. Ich würde zur Sicherheit vor Ort mehrere Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeit machen.

Blende und ISO

Um die Belichtungszeit also in diesen Grenzen zu halten, benötigt man neben dem lichtstarken Objektiv (große Blendenöffnung wie f/2,8) eine hohe Empfindlichkeit (ISO) des Sensors.

Als Einstellung für die ersten Bilder würde ich ISO 3200, eine möglichst große Blende wie f/2,0 – f/2,8 und eine Belichtungszeit von maximal 20 Sekunden nutzen und anschließend das Ergebnis am Display prüfen.

Je nach Kamera und Objektiv werden die Sterne bei 20 Sekunden schon Spuren ziehen, was man mit der Lupenfunktion am aufgenommenen Bild erkennen kann.
Wenn dies der Fall ist, sollte die Belichtungszeit verkürzt werden und dafür als Ausgleich entweder die Blende weiter geöffnet und/oder die Empfindlichkeit (ISO 4000, ISO 5000…) erhöht werden. Falls zwar die Sterne punktförmig abgebildet werden, das Bild aber zu dunkel ist, muss die Blende noch weiter geöffnet oder die Empfindlichkeit noch weiter erhöht werden. Ein ISO-Wert über 6400 ist bei den meisten Kameras jedoch nicht empfehlenswert, da das Bildrauschen dann zu stark werden würde.

Es empfiehlt sich generell mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Einstellungen für Blende, ISO und Verschlusszeit zu machen.

Nachbearbeitung in Adobe Lightroom

Die aufgenommenen Bilder können durch eine Nachbearbeitung noch deutlich optimiert werden. Zunächst wird die Farbtemperatur wahrscheinlich nicht stimmen, sofern man diese nicht schon bei der Aufnahme manuell eingestellt hat. Je nach persönlichem Geschmack wird man das gesamte Bild, oder zumindest die Milchstraße durch eine lokale Anpassung “kühler” darstellen wollen, was man mit einer Farbtemperatur von etwa 3000-4000 Kelvin erreicht.

Milchstrasse im Sommer

Im Bild oben wurden folgende Anpassungen in Adobe Lightroom vorgenommen:

  • Ausschnitt etwas verändert
  • Farbtemperatur kälter eingestellt (3165 Kelvin)
  • Belichtung auf +1,80
  • Kontrast deutlich erhöht
  • Lichter abgedunkelt
  • Tiefen etwas aufgehellt
  • Bild nachgeschärft und entrauscht

Um die Sterne hervorzuheben, kann man einen Verlaufsfilter über den Bereich der Milchstraße ziehen und dort die Klarheit erhöhen. Mit diesem Regler sollte man jedoch etwas vorsichtig sein und es nicht übertreiben. Bei Youtube gibt es einige Videos in denen ausführlich gezeigt wird, wie man die Milchstraße in Adobe Lightroom oder Photoshop bearbeiten kann.

Letzte Aktualisierung am 10.05.2019 / Affiliate Links* / Bild: Amazon

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Autor

Martin

Martin

Spezialisiert auf Landschaftsfotografie, insbesondere in Skandinavien, Benelux, Deutschland.

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